Profil

Alexandra Kampmeier

Eine Vernissage in Madrid, anno 1996. Mein wichtigster Grund, dort zu sein: Es gab kostenlose Häppchen. Doch zum Essen kam ich gar nicht, denn eine Geschichten­erzählerin trat auf. Ich hatte nicht gedacht, wie spannend die sieben Todsünden sein können! Wie gebannt hing ich an ihren Lippen. In diesem Augenblick wusste ich: Das will ich auch! 

Den Stein endgültig ins Rollen brachte der Tod meiner besten Freundin. Das war 2001. Ich ließ mich zur Geschichtenerzählerin ausbilden. 2004 gab ich meine Festanstellung auf und seither lebe ich vom Erzählen auf der Bühne. Das Glitzern in den Augen, die offenen Münder, zu sehen wie die Zuhörenden lachen, weinen, mitfiebern – das begeistert mich bis heute am Geschichtenerzählen.

Portrait Alexandra Kampmeier

Im März 2019, auf dem TrainerSlam in Berlin, wagte ich den Bogen zwischen Grimms Märchen und den Change-Prozessen in der Wirtschaft. Das überraschte.

Vermeintlich gestandene KollegenInnen wurden plötzlich wieder Kinder, mucksmäuschenstill und gebannt lauschten sie. Seither frage ich mich: Wieso werden im Business-Bereich noch immer so wenig echte Geschichten eingesetzt? Obwohl doch alle Welt von »Storytelling« spricht?

Wir brauchen definitiv mehr Geschichtenerzähler, wenn wir wollen, dass unsere Botschaft auch tatsächlich gehört und verstanden wird!

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